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TAIJI QUAN























Qigong

Taiji Quan ist eine Form von meditativer Bewegung. Taiji Quan zu üben bedeutet volle Achtsamkeit. Der Körper wird bewegt, der Geist darf ruhen. Taiji Quan wird bei uns oft als „Schattenboxen“ bezeichnet, weil viele Bewegungen des Taiji aus dem Kampfsport kommen, aber gleichsam in Zeitlupe ausgeführt werden.

In China gehört Taiji Quan zu den „Kampfkünsten“ Wushu. Der Faustkampf hat sich dort in zwei Richtungen entwickelt: im Tempel Shaolin zur „äußeren Schule“, bei uns als Kung Fu bekannt, in den Tempeln des Wudang-Berges zur „inneren Schule“.
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Die innere Schule ritualisiert dabei die Kampfbewegungen. Diese dienen hier primär der „Bekämpfung innerer und ideeller Feinde“, also von Krankheiten und Schwäche wie Ungeduld, Zorn, Eifersucht, usw. Taiji Quan dient so allem der Erhaltung der Gesundheit und dem körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefinden.
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Wörtlich übersetzt heißt Taiji das Höchste, das Äußerste und bezeichnet die Wechselbeziehung der gegensätzlichen Kräfte Yin und Yang. Quan heißt Faust; Taiji Quan bedeutet also in etwa: Kampfkunst auf höchstem Niveau, ohne Waffen mit der bloßen Hand, im Wissen um die Natur der Dinge - für inneren Frieden, Harmonie und Gelassenheit.
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Über Alter und Ursprung des Taiji gibt es zahlreiche Theorien. Am häuigsten zitiert wird die Legende des Taoisten Zhang Sanfeng aus der Zeit des 13. oder 14. Jahrhunderts n.Chr.; Zhang Sanfeng wurde auf dem Wudang-Berg Zeuge eines Kampfes zwischen Schlange und Elster, was ihn zu Taiji Quan inspirierte. Zhang Xiao Ping